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Julia I. ist die neue Kirmeskönigin für NRW
Julia I. ist die neue Kirmeskönigin für NRW
Für zwölf Monate ist sie Repräsentantin aller Volksfeste in Nordrhein-Westfalen. Die 27-jährige Wanne-Eickelerin ist ein echtes „Kirmeskind“.
Während am Donnerstagabend hinter dem Cranger Tor ein Vogel in der Stromversorgung für Aufruhr sorgte, gab es ein paar Meter weiter an der Kanalseite des Kirmesplatzes einen „Regierungswechsel“. Denn wie es die Tradition verlangt, dankte am letzten Donnerstag einer Cranger Kirmes die amtierende NRW-Kirmeskönigin ab. Pauline I., die mit „bürgerlichem“ Namen Pauline Schäfer heißt, gab ihr hohes Amt an ihre Nachfolgerin Julia I. ab.
Begleitet wurde die Inthronisierung der neuen NRW-Kirmeskönigin im Ausschankbetrieb „Zum Ritter“ von einem musikalischen Rahmenprogramm. Die Schausteller, an der Spitze ihr Chef Albert Ritter, sind überzeugt, eine repräsentative Hoheit mit Kirmes-Gen gefunden zu haben. Einer der ersten Gratulanten der neuen Königin war am Donnerstagabend Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
Julia I. tritt in den nächsten zwölf Monaten als Repräsentantin aller Volksfeste in Nordrhein-Westfalen auf. Zu ihren Aufgaben gehören Eröffnungen von Kirmessen, die Betreuung von „besonders wichtigen“ Gästen auf den Volksfesten, Rundgänge mit Kindern aus sozialschwachen Familien oder der Auftritt bei der Verleihung des Goldenen Kirmespferdes.
Die Wanne-Eickelerin Julia Kellner ist 27 Jahre jung, hat am Gymnasium Eickel ihr Abitur gemacht und ist nach eigenen Angaben ein „Kirmeskind durch und durch“. Bereits beim Kirmesumzug am vergangenen Samstag „hielt sie Hof“ – allerding inkognito als Beifahrerin im Mercedes-Cabrio von Albert Ritter an der Spitze des Zuges.

Einer der ersten Gratulanten der neuen Königin war am Donnerstagabend Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda (rechts, mit Albert Ritter und Julia I., Foto: Stadtmarketing Herne).
Kirmeskalender sorgt für Spenden in Höhe von 12.000 Euro
Kirmeskalender sorgt für Spenden in Höhe von 12.000 Euro
Leo-Club Wanne-Eickel „Dickköppe“ übergibt 7.000 Euro an das Ev. Kinderheim und 5.000 Euro an die Initiative „Kurve kriegen“
Nein, gewinnen konnte nicht jeder Käufer eines Cranger Kirmeskalenders 2025. Immerhin wurden alle 3.000 gedruckten Exemplare verkauft, da gingen bei 250 Preisen natürlich einige auch leer aus. Aber zwei Hauptgewinner gab es: das Ev. Kinderheim Herne/Wanne-Eickel sowie die kriminalpräventive NRW-Initiative „Kurve kriegen“. Das Kinderheim erhielt 7.000 Euro, das landesweite Projekt 5.000 Euro aus dem Reinerlös des Kalenderverkaufs, der wie ein Adventskalender mit 24 Törchen im Juli das Warten auf die tollen Tage am Rhein-Herne-Kanal verkürzt hatte. Das Kinderheim will mit den Mitteln das Heisterkamp-Gelände in Eickel neu gestalten. Besonders im Fokus steht dabei die Schaffung nachhaltiger Spielflächen. Das Projekt „Kurve kriegen“ nutzt die Spende, um gefährdete Jugendliche frühzeitig aufzufangen und ihnen Alternativen zu kriminellen Laufbahnen aufzuzeigen.
Organisiert wird der Kirmeskalender seit mittlerweile 13 Jahren vom Leo-Club „Dickköppe“ Wanne-Eickel. Patenclub der eigenständigen Leos, dem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren angehören, ist der Lions Club Wanne-Eickel. Das Motiv des Kalenders wechselt jährlich, in diesem Jahr zeigte es eine historische Szene in einem Autoscooter „auf Crange“ aus dem Jahr 1961.
Weitere Informationen und alle Gewinnernummern stehen hier: www.leo-wanne-eickel.de


Spendenübergabe im Biergarten „Zum Ritter“ auf dem Kirmesplatz: In der hinteren Reihe die Leos, vorne die glücklichen Gewinner der Preise sowie Martin Klafke (3. von re.) vom Ev. Kinderheim am Heisterkamp. Foto: Carina Varrecchia
Vogel drohte die Kirmes zwischenzeitlich lahm zu legen
Feuerwehreinsatz auf der Cranger Kirmes
Vogel drohte die Kirmes zwischenzeitlich lahm zu legen
Am zweiten Kirmesdonnerstag (7.8.) ab 16.20 Uhr haben Polizei und Ordnungskräfte des Veranstalters die Fischhaus-Lichte-Straße zwischen den Fahrgeschäften „Happy Sailor“ und „Rio Rapidos“ für einen Einsatz der Herner Berufsfeuerwehr gesperrt. Grund war ein Vogel, der sich in eine Schaltanlage verirrt hatte.
Um 16 Uhr kam die Meldung herein, dass in einer Schaltanlage der Stadtwerke Herne auf dem Kirmesplatz ein Vogel entdeckt worden sei. Das Wildtier hätte einen Kurzschluss in der Schaltanlage verursachen können, der möglicherweise zu einem Brand geführt hätte. Von der vorübergehenden Sperrung waren neben dem Autoscooter Millennium Drive vor allem die drei Biergärten Arens, Traber Der Ausschank 2.0 und der Karaoke Biergarten betroffen, die sich heute für ein neues Partyformat mit DJs zum „Cranger Bermudadreieck“ zusammengeschlossen hatten. Der übrige Kirmesbetrieb lief störungsfrei weiter.
Zur Beseitigung der Störung trat das Koordinierungsgremium der Cranger Kirmes erstmals um 16.55 Uhr zusammen, um sich danach in regelmäßigen Abständen zu treffen, um die Lage zu beurteilen. Entsprechend den Vorgaben des Sicherheitskonzepts gehören dem Koordinierungsgremium Vertreter der Feuerwehr, der Polizei, des DRK, des Veranstalters (Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Herne) und, da am Donnerstag betroffen, ein Mitarbeiter der Stadtwerke Herne an. Nach zwei Begehungen, um definitiv auszuschließen, dass sich weitere Tiere in der Schalanlage befanden, wurden die Räumlichkeiten um 19.45 Uhr für „vogelfrei“ erklärt. Es gab keine Verletzten, der Vogel befindet sich wieder in freier Wildbahn.
+++ Update +++
Der Einsatz wurde erfolgreich abgeschlossen. Alles ist gut gelaufen.
Mit Hilfe der Polizei verlassen jetzt noch die Fahrzeuge der Feuerwehr den Kirmesplatz. Die in Teilen gesperrte Fischhaus-Lichte-Straße wird ab 20.30 Uhr wieder freigegeben. Der Betrieb der betroffenen Betriebe kann wieder aufgenommen werden.





