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Countdown für die Kirmes ist fast am Ziel
Zahl 541 hängt seit Donnerstag am Cranger Tor:
Countdown für die Kirmes ist fast am Ziel
Für viele Kirmesfans ist es das untrügliche Zeichen für das nahende Ende des Countdowns zur Cranger Kirmes: Seit Donnerstag, 24. Juli, um 10.15 Uhr hängt am Cranger Tor die Zahl 541 als Synonym für 541 Jahre Cranger Kirmes, die in diesem Jahr vom 31. Juli bis zum 10. August gefeiert wird.
Schlossermeister Constantin Costaras und sein Sohn Elias haben das neue Schild angefertigt und waren am Donnerstag auch bei der Montage durch Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Stadtgrün vor Ort. Die jeweils aktuelle Kirmeszahl wird in jedem Jahr kurz vor dem Kirmesauftakt am Cranger Tor, einem der Eingänge zum Festplatz, montiert.
Wofür steht die Zahl 541? Das Jahr 1484, in dem die Freiheit Crange mit impliziertem Marktrecht erstmalig urkundlich erwähnt worden sei, ist das symbolische Ausgangsdatum der Cranger Kirmes. Dies entschied im Jahr 2019 der Ältestenrat der Stadt Herne. Vorausgegangen war eine Diskussion über die Zählweise, denn diese ging auf das Jahr 1935 zurück. Damals wollten die Nationalsozialisten die nach ihrer Zählweise 500. Cranger Kirmes feiern, als Massenveranstaltung ohne jegliche historische Grundlage. Diese wurde dann mit dem Jahr 1484 gelegt – der neue Ankerpunkt für die Cranger Kirmes.


Vor der Montage: Constantin Costaras und sein Sohn Elias (li.) mit den Stadtgrün-Mitarbeitern Moritz Rörtgen und (im Steiger) Kevin Töpfer.
Zehn Minuten später hing die neue Nummer am Cranger Tor. Fotos: Stadtmarketing Herne GmbH
Fahrpässe bessern das Kirmesbudget auf
Weit über zwei Drittel der 15.000 Exemplare sind bereits verkauft:
Fahrpässe bessern das Kirmesbudget auf
Je kürzer die Wartezeit auf den Start der Cranger Kirmes 2025 ist, desto knapper wird der Vorrat an Crangepässen, mit denen aus dem Budget für den Besuch des Volksfestes am Rhein-Herne-Kanal deutlich mehr herausgeholt werden kann. Während die 15.000 gedruckten Schlemmerpässe kurz nach dem Verkaufsstart Anfang Juni restlos vergriffen waren, ist der Cranger Fahrpass noch vorrätig. Dieser „Spar“-Pass als kleiner, handlicher Block oder praktischer Streifen kostet 15 Euro und verfügt über Crangetaler im Wert von 20 Euro, mit denen an den rund 50 großen und kleinen Fahr-, Show- und Laufgeschäften, die auf dem größten Volksfest in NRW stehen, bezahlt werden kann. Die Crangetaler lassen sich wie Bargeld nutzen, auch kombiniert mit dem einen oder anderen Euro. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, Wechselgeld wird von den Schaustellern nicht ausgezahlt. Die Crangetaler sind ab Donnerstag (31. Juli) um 13 Uhr an allen Kirmestagen einlösbar – ausgenommen ist der Familientag am Mittwoch, 6. August.
Weitere Vorteile warten auf der Rückseite des Fahrpasses in Form von vier Rabatt-Gutscheinen. Diese gelten für die Filmwelt Herne (ermäßigter Kinotagspreis an einem Wunschtag, gültig bis zum 31. Dezember 2025), für den Mondpalast von Wanne-Eickel (20 % Rabatt auf eine Vorstellung, gültig bis 31. Oktober 2025), für das Familienbad Wananas (15 % auf den Einzeleintrittspreis, gültig bis zum 31. Oktober 2025) und für „Lago – Die Therme“ im Gysenbergpark (2 Euro Ermäßigung auf den Einzeleintrittspreis, gültig bis zum 31. Oktober 2025).
Von den 15.000 gedruckten Fahrpässen sind bis heute (Stand: 24. Juli 2025) weit über zwei Drittel verkauft worden. Ihr Erwerb ist auch während der elf Kirmestage möglich, solange der Vorrat reicht. Allerdings nicht auf dem Festplatz, sondern in Herne und Wanne-Eickel unter anderem hier:
Ticketshop Stadtmarketing Herne GmbH, Kirchhofstr. 5.
Mehr Infos: cranger-kirmes.de
Durchdachtes Mobilitätskonzept für vier Millionen Besucher
Erste Straßensperrungen ab Freitag, 25. Juli:
Durchdachtes Mobilitätskonzept für vier Millionen Besucher
Die Cranger Kirmes, Nordrhein-Westfalens größtes Volksfest, öffnet vom 31. Juli bis 10. August 2025 ihre Tore für über vier Millionen erwartete Besucherinnen und Besucher. Um ein reibungsloses An- und Abreiseerlebnis zu gewährleisten, hat die Stadt Herne ein umfassendes Mobilitätskonzept entwickelt, das verschiedene Verkehrsmittel optimal miteinander vernetzt. Es bietet für jeden Geschmack und jede Präferenz die passende An- und Abreisemöglichkeit. Ob zu Fuß, mit dem Rad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto – alle Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch sicher und komfortabel zum größten Volksfest Nordrhein-Westfalens.
Erstmals werden in diesem Jahr Markierungen auf den Gehwegen von der Rathausstraße bis zum Kirmesplatz angebracht. Die vom städtischen Fachbereich Tiefbau und Verkehr entwickelten Pfeile sollen Besuchern vom Hauptbahnhof Wanne-Eickel den direkten Weg zum Festgelände weisen und werden bis Anfang kommender Woche installiert.
Fahrrad und E-Scooter: Die umweltfreundliche Alternative
„Die schönste Form der Anreise zur Cranger Kirmes ist für mich das Fahrrad. Erstens ist es gesund und umweltbewusst, zweitens kommt jeder Gast dadurch am nächsten an das Kirmesgeschehen heran“, betonte im vergangenen Jahr Kirmesdezernent Dr. Frank Burbulla. Fünf bewachte Fahrradparkplätze stehen wieder zur Verfügung: Bushaltestelle Heerstraße, Dorstener Straße/Höhe JKS, Am Rhein-Herne-Kanal/Höhe Alpen Coaster, Schleuse Wanne-Eickel, Haupt-/Ecke Florastraße.
Die Nutzungsgebühr beträgt einen Euro pro Tag. Am Abstellplatz an der Achterbahn stehen zusätzlich Ladesäulen für E-Bikes bereit. Im vergangenen Jahr wurden 7.643 Tickets verkauft, wobei die Parkfläche am Busdreieck Heerstraße besonders nachgefragt war. Für E-Scooter gibt es zentrale Abstellmöglichkeiten an der Dorstener Straße, Hauptstraße und Rathausstraße.
ÖPNV: Bequem und zuverlässig
Die Straßenbahn Herne – Castrop-Rauxel GmbH (HCR) verspricht „bequeme und zuverlässige“ Verbindungen direkt zu den Kirmeseingängen. Von den Bahnhöfen Wanne-Eickel und Herne fahren zahlreiche Buslinien ohne lange Wartezeiten zum Festgelände. Besonders praktisch: Der P+R-Parkplatz an der Forellstraße/Westring in Herne-Baukau ist an allen Kirmestagen geöffnet. Pendelbusse verkehren im Zehn-Minuten-Rhythmus zum Festgelände. Ein Kombi-Ticket für Parkplatz und Fahrt für bis zu fünf Personen kostet 7,99 Euro und muss vor Ort bargeldlos bezahlt werden.
Neuer Parkplatz für Autofahrer
Für Besucher, die mit dem eigenen Pkw anreisen, steht in diesem Jahr ein neuer Parkplatz mit 260 Stellplätzen an der A42 Auf-/Abfahrt Herne-Crange (Dorstener Straße) zur Verfügung. Darüber hinaus können die mit P-Schildern ausgewiesenen gebührenpflichtigen Flächen rund um den Kirmesplatz genutzt werden. Um den sogenannten „Parksuchverkehr“ rund um den Kirmesplatz zu verringern, gelten während der Kirmes umfangreiche Straßensperrungen:
- Ab Freitag, 25. Juli, 8 Uhr:
Heerstraße von Corneliusstraße bis Dorstener Straße. - Dorstener Straße zwischen Recklinghauser Straße und A42-Auf-/Abfahrt Herne-Crange.
Ab Kirmesbeginn, 31. Juli, zusätzlich:
- Die Hertener Straße wird bei Bedarf zwischen 18-22 Uhr (werktags) bzw. 15-22 Uhr (Wochenenden) durch eine technische Schranke gesperrt.
- Am Familientag (Mittwoch, 6. August) ist eine Sperrung bereits ab 14 Uhr möglich.
- Anliegerverkehr zwischen den Kreuzungen Dorstener Straße/Rathausstraße bzw. Dorstener Straße/Heinitzstraße nur bis 13 Uhr.
- Die Dorstener Straße wird ab 13 Uhr an der Kreuzung Recklinghauser Straße gesperrt.
Busse, Anwohnerfahrzeuge und Fahrzeuge mit Durchfahrgenehmigung können die Heerstraße jederzeit befahren. Eine Vorrangstrecke für den ÖPNV sorgt für reibungslose Verbindungen auch zu Stoßzeiten. Alle Verkehrseinschränkungen gelten bis zum letzten Kirmestag am 10. August um 24 Uhr. Ab dem 11. August soll der normale Straßenverkehr zurückkehren.



Foto: Stadtmarketing Herne, Isabel Diekmann.






