Kategorie: Allgemein
Kirmeskalender sorgt für Spenden in Höhe von 12.000 Euro
Kirmeskalender sorgt für Spenden in Höhe von 12.000 Euro
Leo-Club Wanne-Eickel „Dickköppe“ übergibt 7.000 Euro an das Ev. Kinderheim und 5.000 Euro an die Initiative „Kurve kriegen“
Nein, gewinnen konnte nicht jeder Käufer eines Cranger Kirmeskalenders 2025. Immerhin wurden alle 3.000 gedruckten Exemplare verkauft, da gingen bei 250 Preisen natürlich einige auch leer aus. Aber zwei Hauptgewinner gab es: das Ev. Kinderheim Herne/Wanne-Eickel sowie die kriminalpräventive NRW-Initiative „Kurve kriegen“. Das Kinderheim erhielt 7.000 Euro, das landesweite Projekt 5.000 Euro aus dem Reinerlös des Kalenderverkaufs, der wie ein Adventskalender mit 24 Törchen im Juli das Warten auf die tollen Tage am Rhein-Herne-Kanal verkürzt hatte. Das Kinderheim will mit den Mitteln das Heisterkamp-Gelände in Eickel neu gestalten. Besonders im Fokus steht dabei die Schaffung nachhaltiger Spielflächen. Das Projekt „Kurve kriegen“ nutzt die Spende, um gefährdete Jugendliche frühzeitig aufzufangen und ihnen Alternativen zu kriminellen Laufbahnen aufzuzeigen.
Organisiert wird der Kirmeskalender seit mittlerweile 13 Jahren vom Leo-Club „Dickköppe“ Wanne-Eickel. Patenclub der eigenständigen Leos, dem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren angehören, ist der Lions Club Wanne-Eickel. Das Motiv des Kalenders wechselt jährlich, in diesem Jahr zeigte es eine historische Szene in einem Autoscooter „auf Crange“ aus dem Jahr 1961.
Weitere Informationen und alle Gewinnernummern stehen hier: www.leo-wanne-eickel.de


Spendenübergabe im Biergarten „Zum Ritter“ auf dem Kirmesplatz: In der hinteren Reihe die Leos, vorne die glücklichen Gewinner der Preise sowie Martin Klafke (3. von re.) vom Ev. Kinderheim am Heisterkamp. Foto: Carina Varrecchia
Vogel drohte die Kirmes zwischenzeitlich lahm zu legen
Feuerwehreinsatz auf der Cranger Kirmes
Vogel drohte die Kirmes zwischenzeitlich lahm zu legen
Am zweiten Kirmesdonnerstag (7.8.) ab 16.20 Uhr haben Polizei und Ordnungskräfte des Veranstalters die Fischhaus-Lichte-Straße zwischen den Fahrgeschäften „Happy Sailor“ und „Rio Rapidos“ für einen Einsatz der Herner Berufsfeuerwehr gesperrt. Grund war ein Vogel, der sich in eine Schaltanlage verirrt hatte.
Um 16 Uhr kam die Meldung herein, dass in einer Schaltanlage der Stadtwerke Herne auf dem Kirmesplatz ein Vogel entdeckt worden sei. Das Wildtier hätte einen Kurzschluss in der Schaltanlage verursachen können, der möglicherweise zu einem Brand geführt hätte. Von der vorübergehenden Sperrung waren neben dem Autoscooter Millennium Drive vor allem die drei Biergärten Arens, Traber Der Ausschank 2.0 und der Karaoke Biergarten betroffen, die sich heute für ein neues Partyformat mit DJs zum „Cranger Bermudadreieck“ zusammengeschlossen hatten. Der übrige Kirmesbetrieb lief störungsfrei weiter.
Zur Beseitigung der Störung trat das Koordinierungsgremium der Cranger Kirmes erstmals um 16.55 Uhr zusammen, um sich danach in regelmäßigen Abständen zu treffen, um die Lage zu beurteilen. Entsprechend den Vorgaben des Sicherheitskonzepts gehören dem Koordinierungsgremium Vertreter der Feuerwehr, der Polizei, des DRK, des Veranstalters (Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Herne) und, da am Donnerstag betroffen, ein Mitarbeiter der Stadtwerke Herne an. Nach zwei Begehungen, um definitiv auszuschließen, dass sich weitere Tiere in der Schalanlage befanden, wurden die Räumlichkeiten um 19.45 Uhr für „vogelfrei“ erklärt. Es gab keine Verletzten, der Vogel befindet sich wieder in freier Wildbahn.
+++ Update +++
Der Einsatz wurde erfolgreich abgeschlossen. Alles ist gut gelaufen.
Mit Hilfe der Polizei verlassen jetzt noch die Fahrzeuge der Feuerwehr den Kirmesplatz. Die in Teilen gesperrte Fischhaus-Lichte-Straße wird ab 20.30 Uhr wieder freigegeben. Der Betrieb der betroffenen Betriebe kann wieder aufgenommen werden.
„Ich bin wieder da!“ – Karaoke Biergarten feiert gelungenes Comeback
Cranger Kirmes 2025:
„Ich bin wieder da!“ – Karaoke Biergarten feiert gelungenes Comeback
Nach dreijähriger Pause kehrte Panagiotis „Panos“ Panagiotidis auf das größte Volksfest in NRW zurück – An seiner der neue Partner Johann „Schengel“ Meyer
„Für mich gibt’s nur eins, was heute zählt: Ich bin wieder da!“ Diese berühmte Zeile aus dem Udo Jürgens-Hit der frühen 1970er Jahre passt zu einem Comeback auf der Cranger Kirmes 2025. Denn der legendäre Karaoke Biergarten, der drei Jahre lang schmerzlich vermisst wurde, kehrte mit großem Tamtam auf das größte Volksfest in NRW zurück – und das an einem Topstandort mitten im Herzen des Kirmesgeländes.
„Ja, ich bin wieder da“, freut sich Panagiotis Panagiotidis, den alle nur „Panos“ nennen. Der 53-jährige Wanne-Eickeler hatte sich für das Comeback einen neuen Partner gesucht: den Dortmunder Schausteller Johann „Schengel“ Meyer. Gemeinsam laden sie die Kirmes-Besucher zum kollektiven Nach- und Mitsingen der größten Hits und Evergreens ein. Bisher mit einem Riesen-Erfolg, denn der Veranstalter nannte den Karaoke Biergarten nach dem ersten Wochenende „einen der großen Gewinner auf unserm Platz“.
Die beiden Betreiber setzen dabei auf einen entscheidenden Vorteil: Der Karaoke Biergarten steht nicht mehr an der Hauptstraße gegenüber dem Sportplatz des SV Wanne 11, sondern hat einen Platz in der Fischhaus Lichte-Straße erhalten – in direkter Sichtweite zum Riesenrad. „Das ist ein Top-Platz in der Bremer Reihe, wie diese Gasse von Kirmesfans genannt wird“, freuen sich die Schausteller über die neue Lage im Herzen des Volksfestes.
Vom „Stromausfall“ zum Erfolg
Die Rückkehr des Karaoke Biergartens ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Nachdem Panos 2022 gemeinsam mit seinem damaligen Partner Patrick Arens zum letzten Mal den Biergarten geöffnet hatte, folgte 2023 ein kompletter „Stromausfall“ für dieses kultige Kirmesangebot. Beide Betreiber hatten damals von einem dauerhaften Aus gesprochen, weil sie mit dem Standort, der „für uns außerhalb des eigentlichen Kirmesgeländes liegt“, so die Begründung, unzufrieden waren.
2024 wagte Panagiotis Panagiotidis mit seinem neuen Partner Johann Meyer immerhin ein „Ein-Tages-Revival“ – und das war so erfolgreich, dass beide beim Veranstalter anfragten, ob der Karaoke Biergarten nicht während der gesamten Kirmeszeit betrieben werden könne. Die Antwort war ein klares Ja – und noch dazu mit dem begehrten zentralen Standort.
Auf bis zu 600 Quadratmetern Fläche finden „etwa 800 bis 1000 Gäste“ Platz, erklärt Panagiotidis. Ein Großteil des Inventars stammt aus dem Fundus von Johann Meyers Stand „Lieblingsmensch“. Stehtische, Bänke, Tische und die komplette Musikanlage erhielten ein neues Design – „und zwar nicht nur für eine Kirmessaison, sondern für mehrere Jahre“, verspricht Panos, der den Karaoke Biergarten um die Jahrtausendwende gegründet hatte.
„Cranger Bermuda-Dreieck“
Für Panos ist die erste komplette Retro-Version des Karaoke Biergartens auch ein Versuch, ein „Cranger Bermuda-Dreieck“ zu etablieren. Unter diesem Namen wird am Donnerstag (7. August) auch gefeiert. Das Motto: „Drei Locations – drei DJs – eine Party!“ Das gilt dann für den Karaoke Biergarten sowie für die Nachbarn, die Ausschankbetriebe „Westfalenschänke“ von Jeffrey Arens und die „Traber Event-Gastronomie“ von Kevin Traber. Das weitere Programm für die letzten Crange-Tage: Freitag, und Samstag „Das große Comeback – Wir feiern, bis die Stimme versagt“; Sonntag ab 15 Uhr Kinder-Karaoke mit Gratis-Softdrinks für alle Kids.
Essen gibt es im Karaoke Biergarten nicht – und dies, obwohl Panos mit seinem Social-Media-Kanal „Panos Kitchen“ nach eigenen Angaben „fast eine halbe Million Follower“ hat. Aber das könnte sich ändern: „Vielleicht baue ich im kommenden Jahr die Panos-Küche hier im Biergarten auf“, deutet er an.









